Zu unserem "Neujahrsempfang 2019" in unserem schönen Fachwerkhaus am Stadtpark konnten wir nicht nur erfreulich viele Mitglieder begrüßen (wir waren 30 Personen!), sondern auch den scheidenden Geschäftsführer der Stadtwerke Lehrte (die uns seit Jahren mit ihren Spenden großzügig bedenken!) Herrn Ebert willkommen heißen.
Traditionsgemäß stießen wir mit einem Glas Kir auf das neue Jahr an und Gilles wünschte allen Gesundheit oder: "bonne année, bonne santé" wie man in Frankreich sagt. Er wies kurz auf den vor einigen Tagen geschlossenen Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich in Aix la Chapelle hin, der aufs Neue eine vertiefende Zusammenarbeit beider Länder im Sinne Europas zum Inhalt hat. Und schließlich berichtete er von den laufenden Vorbereitungen zu unserer Bahnfahrt nach Vanves, um unsere französischen Freunde zu Pfingsten zu besuchen. Dann wurde das Buffet eröffnet.
In der Pause zwischen Käseplatte und Dessert hörten wir interessiert Karins und Günters Brief aus der Provence zu, in dem sie uns u.a. einen eindrucksvollen Bericht über die Entwicklung der "Gilets Jaunes" gaben und ihre Beweggründe und Streik-Auswirkungen auf die örtliche Wirtschaft erläuterten. So Einiges war neu für uns.

Jetzt aber wollten wir wissen, wer am heutigen Tag unsere Königin und unser König sein würde – wer die fève in seinem Stück Galette finden würde. Und wieder hatten wir Glück, dass es tatsächlich eine Königin Bärbel und einen König Peter gab, denn schließlich könnten es ja auch zwei Königinnen oder zwei Könige sein, das ist vorher nicht sicher. Die fèves stellten diesmal den Kopf von Obelix dar und seine "Falbala" und tatsächlich hatte Peter den Obelix erwischt und Bärbel die Falbala.
Der anschließende Spaziergang an der frischen Luft tat uns allen recht gut und schaffte Platz für den zweiten Teil des Nachmittags. Bei einer Tasse Kaffe oder Tee schmeckten die selbstgebackenen Kuchen und Torten allen wieder hervorragend.
Beim Verabschieden freuten wir uns, dass wieder Viele bis zum Schluss geblieben waren und wir einen fröhlichen Nachmittag miteinander verleben durften.